Vitamin B1
(Thiamin)

Die Hauptfunktionen von
Allgemeines zu 
Symptome bei -Mangel
Erhöhter -Bedarf
Nebenwirkungen bei Überdosierung von
Zufuhrempfehlung für
Lebensmittel mit reichlich


Der Energielieferant für Nerven und Gehirnzellen

Vitamin B1 verbessert die Vergesslichkeit


Schlafstörungen vermeiden mit Vitamin B1




                                        Die Vitamin B1 - Hitliste
Bierhefe           Weizenkleie         Vollkornreis

  Die Hauptfunktionen von

Energieproduktion für Zellen und Nerven - Kraftstoff tanken mit
 Kohleyhdratstoffwechsel
Aktiv bei der Steuerung von Gehirn- u. Nervenimpulsen
Steigerung der Gedächtnisleistung
Mehr Serotin mit - Hilft bei Lernschwierigkeiten und Konzentrationsmangel

 

  Allgemeines zu 


gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und kann im Körper kaum gespeichert werden. Es muss deshalb ständig für Nachschub gesorgt werden. gehört auch zu den neurotropen Vitaminen, die vor allem für den Energie- Gehirn- u. Nervenstoffwechsel zuständig sind.

beteiligt sich auch an der Weiterleitung von Nervenimpulsen. Es organisiert die Vernetzung von Muskelsteuerung- u. Gehirnimpulsen und sorgt für einen harmonischen, ungestörten Bewegungsablauf.
Wichtig bei Diäten ist deshalb eine
-reiche Ernährung, um Störungen im Bewegungs- apparat zu verhindern.

gehört zu einer Gruppe von Enzymen, die Kohlehydrate in unserer Nahrung in Glucose aufspalten.
Wird zuwenig
dem Körper zugeführt, kommt es zu Störungen im Kohlenhydratstoffwechsel. Leidträger sind die Nerven und das Gehirn, die auf die Zufuhr von Glucose angewiesen sind. Negative Auswirkungen sind zunächst Reizbarkeit sowie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Trägheit.

aktiviert den Nervenleitstoff Acetylcholin, den Botenstoff für das Gehirn. Acetylcholin sorgt dafür, dass Informationen in den Gehirnzellen gespeichert und auch wieder abgerufen und weitergeleitet werden können.
steigert deshalb die Gedächtnisleistung und Konzentration und vermindert die Vergesslichkeit.

Bei Alzheimer können die Patienten kaum noch Acetylcholin produzieren. Deshalb leitet ein längerer Vitamin B1- und Acetylcholinmangel das Absterben von Gehirnzellen ein. Die Nervenschutzschicht, die eine feucht-ölige Substanz enthält, trocknet aus und im Gehirn kommt es zu Cholesterin- oder Eiweißablagerungen.
Viele Hinweise deuten darauf hin, dass
und Cholin vor Alzheimer schützen kann.

In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass ältere Menschen mit
-Mangel in Gedächtnistests schlechter abschneiden als andere. Vitamine, Eiweiß und Energie müssen ständig für das Gehirn bereitgestellt werden. Ein Mangel eines dieser Botenstoffe führt zur Unkonzentriertheit und Lernschwierigkeiten sowie eine ungenügende Produktion von Glückshormonen.

Ein Wort zum Alkohol:
Der Abbau von Alkohol verbraucht enorme Mengen an
. Die Aufnahme und der Transport dieses Vitamins wird zudem im Darm gehemmt. Deshalb haben Alkoholiker häufig einen -Mangel und Gedächtnisausfall durch den Abbau von Acetylcholin. Die Katerstimmung ist vorprogrammiert. Füllen sie unbedingt ihren Vitamin B -Vorrat durch Nahrungsergänzungs- u. Lebensmittel wieder auf. Sorgen Sie zudem für eine ausreichende Zufuhr von Eiweiß. Acetylcholin, Serotin und Adrenalin werden neu gebildet und machen sie wieder fit!
Moderate Alkoholmengen verbessern jedoch die Blutfettwerte. Das "gute" Cholesterin HDL, der für den Rücktransport des "schlechten" Cholesterins LDL sorgt, wird erhöht, was sich günstig auf Herz- u. Kreislauferkrankungen auswirkt. Alkohol soll jedoch nur in moderaten Mengen ( 24 Gramm für die Frau und 32 Gramm für den Mann) pro Tag am besten in Form von Rotwein aufgenommen werden, der zusätzlich noch viele herzschützende Antioxidantien und Flavonoide enthält. Voraussetzung: Kein Suchtverhalten und keine medizinische Gründe für einen Verzicht auf Alkohol. Mehr Alkohol als moderate Mengen schadet ihrer Gesundheit und verkürzt ihr Leben!

Leider gehen durch die Verarbeitung, Konservierung und Lagerung von Lebensmitteln bis zu 75 Prozent des Vitamingehalts an B1 verloren. Deshalb ist es dringend notwendig, frische Lebensmittel und Vollkornprodukte vorzuziehen. Nahrungsergänzungsmittel wie hochdosierte Vitaminpräparate schaffen zusätzliche Abhilfe. Kinder sind besonders betroffen von einem
-Mangel. Süßwaren und Weißmehlprodukte gehören heute schon zur alltäglichen Ernährung der Kinder. Vitamin B1 wird nur noch wenig aufgenommen, der dadurch bedingte Serotoninmangel führt bei den Kleinen zu Unruhe, Nervosität und Aggressionen. Auch die Schlafbereitschaft ist gestört. Die Eltern sind aufgerufen, die Ernährungsgewohnheiten bei diesen Symptomen aber auch allgemein zu überdenken!



 

  Symptome bei Vitamin

 

Reizbarkeit, Unkonzentriertheit, Lernschwierigkeiten
Vergesslichkeit, schwache Gedächtnisleistung, Depressionen, Stimmungsschwankungen
Geistiger Verfall (Alzheimer)
Kopfschmerzen, Schlaflosikeit, Müdigkeit

Infektanfälligkeit, Herzklopfen
Schlechte Wundheilung



 

  Erhöhter -Bedarf

Falls folgende Merkmale oder Situationen vorliegen, liegt ihr Bedarf an Vitamin B12 über der von der DGE empfohlenen Tagesmenge:
Bei einer Diät
Bei einer Schwangerschaft
Bei einem Alter über 60 Jahren
Bei Alzheimer Patienten
Bei Diabetiker
Regelmäßige Medikamenteneinnahme
Bei Alkoholiker
 

 

  Nebenwirkungen bei Überdosierung

Eine Überdosierung ist nur durch Injektion extrem hoher Dosen möglich, jedoch nicht über eine orale Aufnahme. Es können dann Allergien, Krämpfe, Kopfschmerzen oder Herzrhythmusstörungen auftreten.

 

  Zufuhrempfehlung für

DGE= Deutsche Gesellschaft für Ernährung
Empfehlung der DGE: 1 bis 1.3 mg
Optimale Versorgung: 10 bis 35 mg
Oberer Bereich:                                             bis 100 mg

Hinweis: Die Zufuhrempfehlungen der DGE sind im allgemeinen Minimalempfehlungen, die keineswegs die wünschenswerte Menge eines Vitamins bzw. eine optimale Vitaminversorgung gewährleistet.
Sie resultieren aus Beobachtungen von Vitamingaben in kurzen Zeitabständen, in denen keine Mangelsymptome festgestellt werden konnten.

Dabei wurden folgende Kriterien oder Fragen nicht berücksichtigt:

der optimale Vitaminbedarf ist bei jedem Menschen unterschiedlich!

ein "Mehr" an Vitaminen hilft langfristig Krankheiten zu vermeiden!

Gilt die Zufuhrempfehlung für Vitamine auch für Schwangere, Gestresste, Sportler, Kinder, Raucher oder Menschen mit hohen Blutfettwerten?

Da Vitamine jedoch erst nach längerer hochdosierter Anwendung ihre volle positive Wirkung zeigen,
ist eine optimale Zufuhr von Vitaminen und anderen Vitalstoffen für unsere Gesundheit erforderlich und
verhindert vitaminbedingte Krankheiten und Mangelsymptome.

 

 

  Lebensmittel mit reichlich

 

          pro 100 Gramm 

  • Bierhefe  12 mg
  • Weizenkeime    2 mg
  • Sonenblumenkerne    2 mg
  • Weizenvollkornmehl  0,5 mg
  • Vollkornreis  0,5 mg
  • Banane  0,2 mg