Vitamin B12
(Cobalamin)

Die Vitamin B12
Hitliste


Kalbsleber


Krebs


Camembert




Die Hauptfunktionen von Vitamin B12
Allgemeines
Symptome bei Mangel des Vitamins
Erhöhter Bedarf
Nebenwirkungen bei Überdosierung
Zufuhrempfehlung
Lebensmittel mit reichlich Vitamin B12

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Vitamin B12 - der Blutproduzent.
Aktiv gegen zu hohe Homocysteinspiegel!
- Das Herzschutzvitamin

*
Veganer und Ältere brauchen mehr!
*
Gedächtnisproblemen im Alter Vorschub leisten!
Empfohlen von Vitamin-B12.de!

  Die Hauptfunktionen

Wichtig für die Bildung von roten Blutkörperchen
Aktiviert Folsäure (B9)
Wichtig für die aktive Zellteilung  und der Zellneubildung
Beteiligt an der Produktion von Neurotransmittern
und der Bildung der Nervenschicht
Beteiligt am Bau der Gen-Information (Erbmasse)
Schutz vor Herz- u. Kreislauferkrankungen;
ein zu hoher Homocysteinspiegel wird reduziert
Regeneration der Schleimhäute

 

  Allgemeines

 
ist ein Sammelbegriff für Cobalamine und wurde als Letztes der heute bekannten Vitamine entdeckt. Dazu hat eine Mangelerkrankung, die Addison´sche perniziöse Anämie, beigetragen. Diese Krankheit wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts erstmals beschrieben. Rund 100 Jahre behandelte man daran Erkrankte erfolgreich mit Rinderleber. Doch erst zu Beginn der 50er Jahre entdeckten die Forscher, dass das darin enthaltene ein auslösender Faktor für die Heilung war. 1955 wurde die Struktur von geklärt, seit 1960 kann es synthetisch hergestellt werden. ist in Wasser nur wenig löslich, es ist relativ luft- und wärmestabil, reagiert aber empfindlich auf die Einwirkung von Licht und UV-Strahlung.

wird ausschließlich von Mikroorganismen synthetisiert.

Von gibt es sechs Formen, die beim Menschen aktiv sind, ein Teil kann im Körper ineinander umgewandelt werden. Zu den Hauptaufgaben von gehört die Beteiligung an der Blutbildung (rote Blutzellen), am Stoffwechsel von Eiweißstoffen und Aminosäuren sowie der Einfluss auf das Wachstum und die Zellteilung bzw. Zellreifung. ist eng an den Stoffwechsel eines anderen B-Vitamins, der Folsäure, gebunden und indirekt an der Synthese von Eiweißstoffen und Nukleinsäuren beteiligt. Das Coenzym Methylcobalamin spielt eine Rolle bei der Methylsynthetase. Dieses Enzym trägt zur erwünschten Umwandlung der Aminosäure Homocystein zu Methionin bei. Homocystein gilt nach neueren Forschungen als Risikofaktor bei der Entwicklung von Herz-Kreislauf-Krankheiten. kann auf diese Weise zur Verringerung von erhöhten Homocystein-Spiegeln beitragen.
gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und wird in der Leber vom Körper gespeichert. - Vorräte halten in der Leber bis zu 10 Jahre wenn sie hin und wieder mit Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukten aufgefüllt werden.

Deshalb kommt ein - Mangel eher selten in der Bevölkerung vor. Jedoch mangelt es an diesem Vitamin je älter wir werden und bei strenger veganer Ernährung.

Vitamine können normalerweise direkt vom Darm im  Körper aufgenommen werden.
Das - Molekül hingegen bildet aufgrund seiner Struktur eine Ausnahme, da ein Kobaltteilchen das komplexe Molekül zusammenhält.
Deshalb ist ein Transporteiweiß - der "Intrinsic Factor" notwendig damit über die Darmschleimhaut ins Blut gelangen kann. Dieses Eiweiß wird im Magen freigesetzt und bindet sich an .
Dieser Molekülkomplex wird dann von speziellen Rezeptoren, die sich im letzten Dünndarm-Abschnitt, dem Ileum, befinden aktiv in den Körper aufgenommen.

Bei älteren Menschen produziert die Magenschleimhaut immer weniger "Intrinsic Factor" und die  Darmfunktion verschlechtert sich. Die gespeicherten - Vorräte in der Leber gehen langsam zur Neigung und es kommt zu einem - Mangel.


 

  Symptome bei Mangel

Erhöhtes Homocystein und niedriger Hämoglobinwert
Angst, Depressionen, Aggressivität
Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisschwäche
Nervenschmerzen und Kribbeln an Händen und Füßen
Eingeschränkter Geruchs- u. Tastsinn
Erhöhte Infektanfälligkeit, Gesichtsblässe, weiße Lippen
Allgemeine Schwäche u. Müdigkeit, Kurzatmigkeit

 

  Erhöhter Bedarf

Falls folgende Merkmale oder Situationen   vorliegen, liegt ihr Bedarf an über der von der DGE empfohlenen Tagesmenge:
Strenge Veganer und Diabetiker
Älter als 60 Jahre
Erkrankungen wie Aids und Morbus Crohn
Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sowie Gastritis
Nach Operationen, indem ein Teil des Magens oder Darms entfernt wurde
Regelmäßige Medikamenteneinnahme von z. B. Cholesterinhemmer, Antirheumatika,
Antidiabetiker etc.
Erhöhte Blutwerte mit Homocystein

 

  Nebenwirkungen bei Überdosierung

Mit hoch dosierten Vitaminpräparaten von sind keine Nebenwirkungen bekannt.
Überschüssiges wird über die Niere ausgeschieden.


 

  Zufuhrempfehlung

DGE= Deutsche Gesellschaft für Ernährung
Empfehlung der DGE: 3 ug
Optimale Versorgung: 5-15 ug

Oberer Bereich:                                         keine Nebenwirkungen bekannt


Hinweis: Die Zufuhrempfehlungen der DGE sind im allgemeinen Minimalempfehlungen, die keineswegs die wünschenswerte Menge eines Vitamins bzw. eine optimale Vitaminversorgung gewährleistet.
Sie resultieren aus Beobachtungen von Vitamingaben in kurzen Zeitabständen, in denen keine Mangelsymptome festgestellt werden konnten.

Dabei wurden folgende Kriterien oder Fragen nicht berücksichtigt:

der optimale Vitaminbedarf ist bei jedem Menschen unterschiedlich!

ein "Mehr" an Vitaminen hilft langfristig Krankheiten zu vermeiden!

Gilt die Zufuhrempfehlung für Vitamine auch für Schwangere, Gestresste, Sportler, Kinder, Raucher oder Menschen mit hohen Blutfettwerten

Da Vitamine jedoch erst nach längerer hoch dosierter Anwendung ihre volle positive Wirkung zeigen,
ist eine optimale Zufuhr von Vitaminen und anderen Vitalstoffen für unsere Gesundheit erforderlich und
verhindert vitaminbedingte Krankheiten und Mangelsymptome.

 

 

  Lebensmittel mit reichlich

Achtung: Nur tierische Lebensmittel enthalten nennenswerte Mengen an .
Geringe  Mengen von kommen auch in sauer vergorenen Gemüse (Sauerkraut)
sowie in Brottrunk und Bier vor.
 

          pro 100 Gramm 

  • Leber (Kalb, Rind) 70 bis 80 mcg
  • Nieren (Rind) 30 mcg
  • Krebs 25 mcg
  • Niere (Kalb), Leber (Schwein) je 25 mcg
  • Auster 15 mcg
  • Hering 14 mcg
  • Miesmuscheln 8 mcg
  • Steak 5 mcg
  • Forelle 5 mcg
  • Camembert 3 mcg
  • Muskelfleisch (Schwein) 3 mcg
  • Rindfleisch 2 - 3 mcg
  • Eier 2,5 mcg
  • Käse 1,6 - 2,5mcg
  • Milch 1,5 mcg
  • Quark 1 mcg
  • Kefir 0,5 mcg
  • Bier 0,14 mcg